VEXAS-Betroffene haben im Vergleich zu Patient:innen mit anderen autoinflammatorischen Erkrankungen ein erhöhtes Risiko, sowohl hämatologische als auch solide Neoplasien zu entwickeln. Besonders gefährdet sind Patienten mit wiederholten Knorpelentzündungen, dem Mutationstyp p.Met41Thr und anhaltend erhöhten Entzündungswerten im Blut.
Seit seiner Erstbeschreibung (Beck et al., NEJM 2020) hat das VEXAS-Syndrom enormes Forschungsinteresse geweckt. Die rasch wachsenden Erkenntnisse auf dem Gebiet des VEXAS-Syndroms haben das Potenzial, unser generelles Verständnis von hämato-inflammatorischen Erkrankungen maßgeblich voranzutreiben. Gleichzeitig stellt die Diagnostik und Behandlung betroffener Patientinnen und Patienten aufgrund der klinischen Heterogenität und dem Mangel an etablierten Therapiestandards eine erhebliche Herausforderung dar.



